FDP warnt: Bremerhaven nicht untergehen lassen!

Wir brauchen eine klare Priorisierung des Hochwasserschutzes.

Die Diskussion um eine mögliche Verschiebung des Neubaus der Nordmole und der Drehbrücke in Bremerhaven stößt bei der FDP-Fraktion Bremen auf scharfe Kritik. Der wirtschafts- und hafenpolitische Sprecher, Gökhan Akkamis, erklärt:

„Die dringend notwendigen Sanierungen und Aufbauten im Hafen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Erneuerung der Stromkaje ist ein zentrales Infrastrukturprojekt, das für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafenstandorts entscheidend ist. Gleichzeitig sind der Neubau der Nordmole und der Drehbrücke für die Hochwassersicherheit und die Funktionsfähigkeit der Verkehrswege im Hafen unerlässlich.“

Akkamis weiter: 

„Es ist inakzeptabel, dass die dringend benötigten Infrastrukturmaßnahmen in Bremerhaven in eine Rangfolge gebracht werden, um haushaltspolitische Probleme in Bremen auf Kosten der Seestadt zu lösen. Die Sanierung der Stromkaje ist wichtig, aber nicht auf Kosten des Hochwasserschutzes und der Erreichbarkeit des Hafens.
Bremerhaven braucht Hafeninfrastruktur und Hochwasserschutz, und vor allem eine verlässliche Umsetzung – keine kurzfristigen Umpriorisierungen auf Kosten der Seestadt. Eine Verschiebung des Neubaus der Nordmole und der Drehbrücke wäre ein gefährliches Signal für Bremerhaven.“