FDP Bremerhaven

Pressemitteilungen vom 09.05.2017:

FDP: Augenärztliche Notfallversorgung in Bremerhaven erblindet!

Freemann: Versorgunglücke muss endlich geschlossen werden.

Bremerhaven, 9. Mai 2017. Seit zehn Jahren bestimmt das Thema Augenärztliche-Notfallversorgung die parteiübergreifende Diskussion der Gesundheitspolitiker in Bremerhaven. "Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Probleme bei der Notfallversorgung nicht im Alleingang in Bremerhaven zu lösen sind“, sagt Bernd Freemann, gesundheitspolitischer Sprecher der Bremerhavener Freien Demokraten FDP. Deswegen unterstützt die FDP das gemeinsame Engagement von Politik und Ameos, länderübergreifend eine Verbesserung des augenärztlichen Notdienstes herbeiführen zu wollen. Damit ist nach Auffassung der FDP auch das Bremer Gesundheitsresort in der Pflicht.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die FDP ausdrücklich, dass nun die dafür notwendigen Gespräche zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, Ameos und Ärzten zeitnah aufgenommen werden sollen, um im Interesse der Patienten eine dauerhafte Lösung zu finden.
Die FDP hebt ausdrücklich die schnelle Reaktion der Bremerhavener Feuerwehr auf diese unhaltbare Situation hervor: Sollte der Leitstelle eine schwere Gesichtsverletzung mit eventueller Augenbeteiligung gemeldet werden, wird regelmäßig ein Notarzt mit zum Einsatz alarmiert. Dieser trifft dann nach üblichen notfallmedizinischen Gesichtspunkten und nach ärztlichem Ermessen die Entscheidung, ob bei Verletzung des Augapfels der Patient direkt nach Bremen transportiert wird.

„Das der Versuch, kurzfristig eine Veränderung der Augenärztlichen-Notfallversorgung herbeizuführen, ins Leere laufen wird, war absehbar“, so kommentiert FDP-Gesundheitspolitiker Freemann den Vorstoß der beiden Bürgerschaftsabgeordneten Ravens und Welt (SPD). Für die FDP steht fest, dass mit sechs Augenärzten ein Notdienst nicht zu organisieren ist. Das ist eine bittere und bedauerliche Tatsache, die allen Bremerhavenern Gesundheitspolitikern schon jetzt hinreichend bekannt ist. „Hätten die Bürgerschaftsabgeordneten beim Bremerhavener Gesundheitsdezernenten einmal nachgefragt, wäre Ihnen diese Schlappe erspart geblieben", fasst Freemann den aktuellen Stand zusammen.
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